Aktuelles

- Ein Friedensnetzwerk in PakistanJan 2012Ausblenden
- In der unruhigen Bergregion zwischen Pakistan und Afghanistan hat eine 23jährige Friedensstifterin ein Netzwerk von Friedensaktivisten gegründet – eine mutige Gruppe junger Menschen deren Mission Mehres ist, die Ausbreitung von religiösem Extremismus zu stoppen und ihre Altersgenossen vom Eintritt in militante Organisationen abzuhalten.
Gulalai Ismail begann diese Arbeit im Alter von nur 16 Jahren nachdem sie eine Frau getroffen hatte, deren Sohn zu einem Märtyrer für Terroristen geworden war. Die Mutter hatte die Leiche ihres Sohnes in Empfang genommen. Der Junge war erst zwölf Jahre alt.
In Gulalais Heimatprovinz Khyber Pakhtunkhwa findet religiöser Extremismus jeden Tag statt und die Taliban sind ständig im Geheimen präsent. Mehr als 4.000 Menschen wurden in über 250 Selbstmordanschlägen getötet und viele Tausende mehr leben in Angst vor dem nächsten Anschlag. Frauen leben nach traditionellen Gesetzen und Kinder – besonders junge Mädchen – werden von den Extremisten abgeschreckt, zur Schule zu gehen.
Gulalai begann, Menschen in ihrem Alter anzuwerben und auszubilden, damit sie als Freiwillige in die Schulen, Universitäten und Dörfer gehen. Ihre Mission ist es, den Aufrufen zur Militanz entgegenzutreten und zu zeigen, dass es Alternativen gibt. Sie wollen die nächste Generation retten.
Wir erkennen junge Menschen in der Gemeinschaft, die empfänglich für Militanz sein könnten, und wir diskutieren die Ursachen und Folgen des Konflikts sowie die Geschichte der Talibanisierung. Wir reden über Toleranz für Menschen anderen Glaubens. - Gulalai
Die Macht ihrer Überzeugunskraft kann am Beispiel von Muhammad gesehen werden, einem jungen Vater aus der Region, in der man an den Heiligen Krieg glaubt. Sein Glaube daran war so stark, dass er seine beiden jungen Söhne in einer radikalen Religionsschule anmeldete, die mit den Ansichten der Taliban sympathisiert – diese beinhalten auch den Glauben an Selbstmord für eine gute Sache.
Einer von Gulalais Freiwilligen bemerkte diese Wahl und forderte Muhammad heraus. Nach einer Reihe von Diskussionen begann Muhammad, die Legitimität von Gewalt und die Wahl, die er für seine Söhne getroffen hatte, zu hinterfragen. Er schaute sich nach etwas anderem um. Muhammads Söhne, neun und elf Jahre alt, gehen jetzt auf eine gemäßigte Schule. Für diese beiden Jungen hat die Tätigkeit vor Ort eine wirkliche Bedeutung – und wahrscheinlich ihre Leben gerettet.
Spende noch heute, damit Du dabei helfen kannst, ihre Friedensbotschaft zu verbreiten und junge Menschen von religiösem Extremismus und Gewalt abzubringen.

- Mache den Frieden zum WeihnachstgeschenkDez 2011Ausblenden
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Weihnachten ist das Fest des Friedens
In diesem Jahr leben 1,5 Milliarden Menschen zur MehrWeihnachtszeit in Konfliktregionen oder fragilen Staaten.
In jedem dieser gewaltsamen Konflikte gibt es Menschen, die sich lokal für den Frieden einsetzen.
Unterstütze diese Helden.
Jede Spende hilft.
- 40 € können einem ehemaligen Rebellensoldaten im Kongo dabei helfen, in seinem Dorf einen neuen Lebensunterhalt zu finden.
- 80 € kostet die Zusammenkunft eines Friedenskomitees im Sudan, welches Stammesführer davon überzeugen soll, zu reden anstatt sich zu bekämpfen.
- 200 € reichen aus, um einen jungen Menschen als Mediator auszubilden, der hilft, die gesellschaftlichen Gegensätze in Sri Lanka zu überbrücken.
HILF PEACE DIRECT.
HILF LOKALEN FRIEDENSSTIFTERN.
SPENDE HIER.
Danke für Deine Unterstützung!
- Video: Ein Abend mit FriedensstifternDez 2011Ausblenden
- Am 27. August 2011 waren fünf unserer lokalen Friedensstifter zu Besuch in Berlin : Chiyedza Nyahuye aus Simbabwe, Albino Forquilha aus Mosambik sowie Sohail Karim, Jasmine Simeron und Narjas Zatat Mehraus London.
Diese Gelegenheit konnten wir nutzen, um die Arbeit von Peace Direct e.V. in den Räumen der Humboldt Viadrina School of Governance einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Teilnehmer wurden aus erster Hand über den mutigen und oft sehr schwierigen Einsatz für den Frieden informiert. Allen Beteiligten ist dieser Abend noch in guter Erinnerung.
Wir freuen uns, jetzt ein Video präsentieren zu können, das die Stimmung des Abends wiedergibt.
http://youtu.be/gR_M_tTbCVk

- So fängt Frieden anNov 2011Ausblenden
- Kerstin hat sich zu ihrer Geburtstagsfeier keine Geschenke gewünscht, sondern Spenden für Peace Direct e.V. 280 Euro sind so Mehrfür unsere Friedensstifter zusammengekommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Unterstützerin für diese großartige Aktion!
Deine Ideen sind gefragt!
Was auch immer Du machst, wo auch immer Du es machst - es gibt viele Wege in Aktion zu treten. DU kannst das Leben von Menschen, die jahrzehntelang unter Krieg und Gewalt gelitten haben, verbessern. Du willst Dich engagieren? Es gibt bei Peace Direct viele Möglichkeiten - lies mehr in unserer Rubrik Mitmachen.
- DR Kongo: Selbst für Gerechtigkeit sorgenNov 2011Ausblenden
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Der östliche Teil des Kongos ist eine der fragilsten Regionen der Erde. Mehr als 2 Millionen Menschen wurden als direkte Folge der zahlreichen Kriege seit 1996 zu Flüchtlingen. Die Mehrnun zurückkehrenden Menschen finden ihre Häuser oder Ländereien häufig von Fremden besetzt vor. Der ständige Flüchtlingsstrom könnte so die hart erarbeitete Stabilität gefährden und eine Rückkehr zu Gewalt verursachen. Heimatvertriebene können in ländlichen Subsistenzwirtschaften wegen ihres Landbedarfs oft Unruhe herbeiführen.
Mama Kabibi ist 78 Jahre alt. Sie hat mitansehen müssen, wie ihre Kinder eines nach dem anderen in Kämpfen oder durch Krankheit starb. Alleine konnte sie ihr Land nicht verteidigen und war hilflos, als ein Ex-Soldat sie aus ihrem Haus und von ihrer einzigen Nahrungsquelle - ihrem Maniokfeld - vertrieb. Sie wandte sich an die Behörden, doch die antworteten auf ihre Anfragen nicht.
Gerechtigkeit ist in dieser Region eine Mangelware, Gerichtsprozesse sind teuer und langsam. Ein Anwalt vor Ort erzählte Friedensttifter Flory Kazingufu, dass von 2.000 Fällen, die den Gerichten im letzten Jahr vorgelegt wurden, nur acht gelöst wurden. Verzweifelte, verarmte Dorfbewohner können sich oft nicht einmal leisten, ihren Fall vor ein Gericht bringen.
In dieser Situation gründete Flory ein schnelles und für die Dorfbewohner bezahlbares System von Dorfgerichten, welche mit Freiwilligen besetzt sind und auf Traditionen basieren.
Seine Organisation, Chirezi, hat ein Team von neutralen Beobachtern trainiert, die alle Fälle verwalten. Das Ergebnis ist eine Anlaufstelle für die Menschen vor Ort, die es ihnen erlaubt, ihre Streitigkeiten kostenlos lösen zu lassen.
Diese Gerichte geben Leuten einen schnellen, effektiven Zugang zu Gerechtigkeit, den sie andernorts nicht bekommen – Flory Kazingufu
Mama Kabibi kam diesen Februar zu den freiwilligen Richtern . Diese begannen sofort, ihren Fall zu bearbeiten. Nach nur zwei Anhörungen stimmte der Ex-Soldat zu, Mama Kabibi ihr Land zurückzugeben. Nun kann sie wieder ihre eigenen Nahrungsmittel anbauen und die Zukunft positiv angehen.
Dieser Fall zeigt den unmittelbaren Einfluss, den dieses gerade erst begonnene Projekt der Dorfgerichte auf das Leben der Schwachen in der Region hat. Florys drei Gerichte decken 32 Dörfer ab und arbeiten somit zum Wohl von fast ein Viertel Million Menschen. Und weil sie traditionelle Strukturen nutzen und von Menschen vor Ort geleitet sind, werden diese Gerichte auch in Zukunft tragfähig sein.
Spende jetzt um Menschen in der Demokratischen Republik Kongo Zugang zu Gerechtigkeit zu geben.

- 1.000 Euro für Peace DirectOkt 2011Ausblenden
- Liebe Freunde von Peace Direct,
eure Stimme zählt! Peace Direct e.V. hat die Chance, 1.000 Euro für unsere MehrFriedensstifter zu gewinnen. Denn wir machen bei einer großen Vereins-Spendenaktion im Internet mit. Unter dem Motto „DiBaDu und Dein Verein“ spendet die ING-DiBa je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind, bestimmen die Internetnutzer mit ihrer Stimme – somit auch ihr! Also gleich hier abstimmen!
Jeder Internetnutzer darf 3 Stimmen vergeben. Und zwar für jede Email-Adresse, die er besitzt. Wenn ihr mehrere Email-Adressen habt (z.B. web.de, yahoo, gmx, google,...) könnt ihr also pro Adresse 3 Stimmen abgeben!
Die Abstimmung läuft bis zum 15. November 2011. Wir freuen uns, wenn ihr uns mit allen Stimmen unterstützt und bedanken uns im Namen der Friedensstifter für eure Unterstützung.
Bitte sendet diese Info auch an möglichst viele Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen etc. weiter - jede Stimme für Peace Direct zählt!
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Top Noten für Peace Direct
Internationale Partner geben Peace Direct den ersten Platz in einer neuen globalen Umfrage
Lokale Friedensstifer
Wir haben die Vision einer Welt, in der Einheimische eigene Lösungen für ihre Konflikte finden.






