Nasskaltes Schauerwetter mit Temperaturen von um die 13 Grad empfing uns am Samstag, den 2. Juli auf dem Alexanderplatz in Berlin, als wir gegen halb elf unseren Informationsstand auf dem Friedensfestival bestückten. Leider wurde das Wetter im Laufe des Tages nicht besser, im Gegenteil: die Schauer wurden zu Dauerregen und die Windböen nahmen Sturmcharakter an. Die Besucherresonanz auf dem Festival war leider entsprechend: nur wenige Passanten eilten über den Platz, um schnell die trockenen und warmen Kaufhäuser drumherum zu erreichen. Nach fünf Stunden hatten wir gerade mal ein halbes Dutzend Besucher am Stand zu verzeichnen, von denen einige Vertreter anderer Organisationen waren, die Kontaktpflege betreiben wollten.
Nachdem Windböen mehrfach fast unseren Stand umgeworfen hatten (andere Stände hatten weniger Glück und wurden teilweise oder vollständig umgeweht), entschlossen wir uns gegen halb vier – ebenso wie viele andere Organisationen – Schlimmeres zu verhindern, packten unser feucht gewordenes Infomaterial zusammen und brachen unsere Festivalteilnahme ab.
Die Organisatorin des Festivals zog ebenfalls die Notbremse und ließ die Informationsstände für den Sonntag aus Sicherheitsgründen abbauen. Sie wies gleichzeitig darauf hin:
Wie muss es Menschen gehen, die durch Unwetter ihre Ernte verlieren, ihre kleine Hütte, ihre Existenz?
Wir lassen uns deshalb von dieser eher durchwachsenen Premiere nicht entmutigen. Peace Direct wird zukünftig verstärkt in dieser Form bei Festivals und Veranstaltungen vertreten sein, um Infomaterial zu verteilen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und die wichtige Arbeit der Friedensstifter zu präsentieren.
Fotos des Infostandes sind auf unserer Facebook-Seite zu sehen.
Wer Interesse hat, als Freiwilliger mal am Infostand zu helfen, oder Ideen und Vorschläge, wo Peace Direct sich in dieser Form präsentieren könnte, kann sich an unseren Fundraising-Assistenten Jeremias Kettner wenden: jeremias@peacedirect.de


