Jahresüberblick
Wir haben ein Jahr handfester Erfolge und wachsenden Einflusses erlebt:
- Wir unterstützten 11 lokale friedensfördernde Organisationen finanziell vor Ort in Afghanistan, Kolumbien, in der Demokratischen Republik Kongo, in Kaschmir, Mosambik, Nepal, Sri Lanka, Sudan, in Großbritannien (zwei) und Simbabwe.
- Wir erhöhten unsere finanzielle Unterstützung in der Demokratischen Republik Kongo, in Sri Lanka, im Sudan und Simbabwe, um ein stetiges Wachstum zu gewährleisten und mehr Menschen zu erreichen.
- Wir führten unsere erste Friedens-Vermittlungs-Konferenz in Nairobi durch und vereinten all unsere friedensfördernden Partner in einem globalen Netzwerk.
- Wir überarbeiteten unser Webportal Insight on Conflict (Einsicht in Konflikte), um umfassendere Informationen über lokale friedensfördernde Organisationen zu bieten; dabei verdoppelten wir die Besucherzahl.
- Wir veröffentlichten das Konzeptpapier Ripples into Waves (Wellen zu Wogen), in dem erläutert wird, wie lokal geführte friedensfördernde Organisationen so weiterentwickelt werden können, dass sie nationalen Einfluss gewinnen, und verteilten dieses Konzeptpapier an ausgewählte UN-Führungskräfte und britische Parlamentarier.
- Wir führten detaillierte Konfliktanalysen und messbare Einflussindikatoren für unsere wichtigsten Projekte ein, um sicher zu stellen, dass die Kernursachen der Konflikte adressiert werden.
- Wir unternahmen erste Schritte zur Gründung von Niederlassungen in Deutschland und den USA, um unseren Einfluss auf neue Adressaten auszuweiten.
- Wir wurden von der Zeitung “Independent” für ihre jährliche Weihnachtsansprache ausgewählt, wodurch unsere Botschaft 200 000 Leser erreichen konnte.
- Wir erhielten unsere erste bedeutende Zuwendung von der britischen Regierung, insgesamt £ 878.000 (ca. 1 Mio. Euro) über einen Zeitraum von 18 Monaten.
- Wir erzielten den ersten Jahresumsatz in Höhe von £ 1.000.000 (ca. 1,2 Mio. Euro).
Die Grafik zeigt den Zuwachs an Ausgaben für wohltätige Zwecke für die Jahre 2008 bis 2010 in Euro.
Nichts von alledem wäre möglich ohne die Menschen, die im Zentrum all unserer Aktivitäten stehen – die Friedensstifter. Uns sind die Risiken, die sie eingehen, und die herausragende Beharrlichkeit, die sie besitzen, außerordentlich bewusst. Immer wieder sind wir erstaunt über die Tiefe ihrer Einsicht in ihren eigenen Konflikt, die unserem eigenen Verständnis weit voraus ist.
Genauso wenig wäre unsere Arbeit ohne die Spenden unserer Förderer möglich, die uns Unabhängigkeit, Flexibilität und Effektivität ermöglichen.
Weiterreichende Informationen über die Aktivitäten des vergangenen Jahres erhalten Sie in unserem detaillierten Jahresreport (pdf, engl.), oder überblicksmäßig in der Jahreszusammenfassung (pdf, engl.).



